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Nielsen-Werbeumsatz Februar: Stern und BamS starten als stärkste Kiosk-Titel ins neue Jahr

Im Umsatz-Ranking der freiverkäuflichen Zeitschriften und Wochen-/Sonntagszeitungen profiliert sich zum Jahresbeginn der Stern. Er hatte schon im Januar vorn gelegen und behauptet nun die Spitze auch im Februar (Grafik unten). Hinter dem Stern mit rund 6,3 Millionen Euro Bruttoanzeigenumsatz folgen Bild am Sonntag mit 6,0 Millionen und Die Zeit mit 5,4 Millionen Euro. Der Spiegel, Sieger in der Jahreswertung 2022, rangiert im Februar knapp hinter Bunte; beide Titel kommen auf rund fünf Millionen Euro.

Vor allen Kiosk-Titeln liegt wie gewohnt das Zeitungs-Supplement Prisma, wenn man alle Ausgaben addiert. Die Regionalausgaben West, Süd, Ost und Nord rangieren – in dieser Reihenfolge – unter den Top 30. In der Summe erzielen sie Bruttowerbeeinnahmen von 15,2 Millionen Euro und liegen damit deutlich vor rtv Plus mit 6,1 Millionen.

Bei den relativen Veränderungen gegenüber dem Vorjahresmonat (Grafik unten) zeigt sich ein gemischtes Bild. Die eine Hälfte der Top 30 legt zu, die andere verliert. Manchmal mischen sich Freud und Leid im eigenes Haus. So gewinnt Prisma im Westen und Süden Umsatz hinzu, verliert aber im Osten und Norden. Die Apotheken Umschau legt mit der B-Ausgabe spektakulär um rund 52 Prozent zu, büßt aber mit der A-Ausgabe gut fünf Prozent ein. Die Zeit verliert gegen Vorjahr rund 14 Prozent Umsatz, während das ZeitMagazin zwölf Prozent hinzugewinnt.

Im oberen Drittel des Umsatz-Rankings steigern sich die Kiosk-Titel Stern, Bunte, Focus und Bild der Frau, während neben der Zeit auch Bild am Sonntag und Spiegel Federn lassen müssen.

In der Kumulation der Monate Januar und Februar ist der Stern mit 13,7 Millionen Euro und einem leichten Zuwachs von rund zwei Prozent umsatzstärkster Kiosk-Titel (Tabelle unten). Bild am Sonntag rangiert dahinter mit 12,7 Millionen und einem etwas stärkeren Plus von knapp sechs Prozent. Die Zeit kommt auf 12,5 Millionen und der Spiegel erzielt rund elf Millionen Bruttoanzeigenumsatz. Beide Titel starten mit zweistelligen Minusraten ins Jahr. Dahinter steckt allerdings ein Stück Normalisierung, denn vor Jahresfrist hatte die Wochenzeitung ein Plus von 23 Prozent und das Hamburger Nachrichtenmagazin gar ein Plus von 60 Prozent ausgewiesen. Wachstumsstärkster Kiosk-Titel unter den Top 30 ist diesmal der Münchener Konkurrent Focus mit einem Plus von rund zwölf Prozent.

Die TV-Supplements entwickeln sich gegenläufig: Prisma kommt insgesamt auf 33,1 Millionen Euro (+14,5 Prozent), rtv Plus erwirtschaftet 13,4 Millionen Euro (-20,9 Prozent) und soll nach aktuellen Pressemeldungen zum Jahresende eingestellt werden.

2023-03-17T10:28:30+01:00 März 17th, 2023|Updates|0 Comments