BLEIBEN SIE AUF DEM LAUFENDEN

Melden Sie sich jetzt beim PZ-Online Newsletter an, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.

Visits im Mai: Wetter.com verdrängt Focus online vom dritten Platz

2,27 Milliarden Visits erzielten die digitalen Angebote der PZ-Verlage im Mai. Das waren hundert Millionen oder 4,6 Prozent mehr als im Vormonat. Auch der Anteil der mobilen Visits stieg nochmals leicht an und erreichte den neuen Rekordwert von rund 62 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Visits um 114 Millionen oder 5,3 Prozent.

Auf die Top Twenty (Grafik unten) entfielen 82 Prozent aller Visits. Bild.de und Spiegel online führen wie im Vormonat das Ranking an, doch Wetter.com hat Focus online vom dritten Platz verdrängt. Die Erklärung findet man auf der Website des Deutschen Wetterdienstes. Das Deutschlandwetter war insgesamt ungewöhnlich warm und sonnig. Im Süden und in der Mitte tobten zeitweilig heftige Unwetter, während der Norden unter Trockenheit litt. Gründe für eine hohe Nachfrage nach aktuellen Wetter-Infos gab es mithin überall. Ein Aufsteiger ist auch Transfermarkt.de. Die Site verbesserte sich von Platz 14 auf Platz 9. Sobald die nationalen Ligen ihre Saison abgeschlossen haben, schießen jedes Jahr die Gerüchte über Spielerwechsel ins Kraut. Und schließlich: Gala.de, den britischen Royals sei Dank, verdrängt Finanzen.net aus den Top Twenty.

 

Der Blick auf die prozentualen Veränderungen gegenüber dem April (Grafik unten) zeigt, dass Transfermarkt.de mit 37 Prozent das stärkste Wachstum aufweist. Wetter.com erzielt 32 Prozent. Dabei ist zu bedenken, dass auch der April schon einen Wärmerekord gebracht und Wetter.com starkes Wachstum gegenüber dem März beschert hatte. Zweistellige Zuwachsraten verbuchen auch Der Westen, Autobild.de und Gala.de. Die Nachrichtenseiten verzeichnen allenfalls moderate Zuwächse oder sogar weniger Besuche als im Vormonat. Offenbar elektrisierten Wirtschaftsnachrichten über drohende Handelskriege die Menschen nicht so sehr wie Wetterkapriolen, Spielertransfers und eine Prinzenhochzeit.

Der Blick auf die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr (Grafik unten) zeigt, dass Der Westen mit 59 Prozent die höchste Zuwachsrate aufweist, gefolgt von Gala.de mit 37 Prozent,  Autobild.de und Transfermarkt.de mit jeweils rund 33 Prozent. Auch Bunte.de profitierte von Prinz Harry und Herzogin Meghan und legte um 30 Prozent zu. Stern.de und Wetter.com steigern die Zahl der Visits um je 22 Prozent.

Angebote wie Autobild.de, Wetter.com, Transfermarkt.de sowie Gala.de und Bunte.de legen also sowohl gegen Vormonat, als auch gegen Vorjahr kräftig zu. Das bedeutet, dass neben saisonalen Effekten auch verschiedene Sonderfaktoren eine Rolle spielen, als da sind: Dieselskandal, Extremwetter, Fußballfieber, Royals.

 

2018-06-13T11:13:07+00:00 Juni 11th, 2018|Updates|0 Kommentare