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November-Visits: PZ-Verlage legen um 500 Millionen oder 20 Prozent gegen Vorjahr zu

Im November verbuchten die digitalen Angebote der PZ-Verlage 2,98 Milliarden Visits. Das waren genau 500 Millionen oder 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch gegenüber den Vormonaten ist die Zahl der Besuche deutlich angestiegen. Nach der kalenderbereinigten Betrachtung (Grafik unten) war der November mit 99,3 Millionen Visits pro Tag hinter dem Corona-Peak vom März und April der drittstärkste Monat des Jahres.

Das Ranking der Top Twenty wird erstmals von fünf Nachrichtenseiten angeführt (Grafik unten). Hinter dem erfolgsgewohnten Quartett der Marken Bild, Spiegel, Focus, Welt platziert sich das digitale Angebot der Zeit. Wetter.com rutscht dadurch vom fünften auf den sechsten Platz ab. Eine saisonal bedingte Positionsverschlechterung gegenüber dem Vormonat gibt es auch für Transfermarkt.de. Im Vormonat noch auf dem achten Platz, findet sich das Angebot nun auf dem vierzehnten Platz wieder. Handelsblatt.com schafft im November den Sprung in die Top Twenty. Die Düsseldorfer verdrängen die Berliner Morgenpost aus der Spitzengruppe.

Der Blick auf die relativen Veränderungen der Top Twenty gegenüber dem Vormonat (Grafik unten) zeigt, dass die meisten Angebote Visits hinzugewonnen haben. Wo es deutliche Verluste gibt – bei Transfermarkt.de und Wetter.com – lassen sich saisonale Ursachen ausmachen. Momentan finden eben keine Fußballertransfers statt. Und vom üblicherweise grauen Novemberwetter erwarten die meisten Leute von vornherein nicht viel. Die höchste Zuwachsrate unter den Top Twenty verzeichnet Computerbild.de mit rund 42 Prozent, gefolgt von Handelsblatt.com mit 36 Prozent. Die Nachrichtenseiten legen durchweg zu – die US-Wahl und die Corona-Debatten sorgten für Schwung. Die Angebote von Zeit, Welt und Spiegel schlagen sich mit Wachstumsraten zwischen 15 und 17 Prozent am besten.

Gegenüber dem Vorjahr (Grafik unten) wächst FAZ.NET mit rund 75 Prozent stärker als andere führende Nachrichtenseiten. Aber auch Zeit online mit 68 Prozent, Handelsblatt.com mit 59 Prozent und Welt mit 54 Prozent erfreuen sich fulminanter Zuwächse. Im Verlauf der Coronakrise legten viele Anleger erstmals Aktiendepots an – ein Umstand, der Finanzen.net einen Wachstumsschub von 66 Prozent bescherte. Die dank Covid-19 beschleunigte Digitalisierung trug zum Visitwachstum der meistbesuchten IT-Ratgeber bei: Computerbild.de steigerte sich um 42 Prozent, Chip online um 21 Prozent.

2021-01-13T05:48:38+01:00 Dezember 10th, 2020|Updates|0 Comments