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Nielsen-Werbeumsatz Oktober: Der Spiegel zieht am Stern vorbei

Erstmals seit Dezember 2019 führt der Spiegel wieder das Ranking der umsatzstärksten Kiosk-Titel an. Mit rund 9,3 Millionen Euro Bruttoanzeigenumsatz platziert er sich vor dem Stern, der auf 8,8 Millionen Euro kommt (Grafik unten). Übertroffen werden die beiden Hamburger Magazine nur vom Gesamtumsatz der TV-Beilage Prisma, die mit vier Regionalausgaben in der PZ Online-Datenbank vertreten ist. Einschließlich der Nordausgabe, die als einzige nicht unter den Top 30 rangiert, erzielt Prisma im Oktober einen Bruttoumsatz von 12,8 Millionen Euro. Auf 8,5 Millionen Euro kommt der direkte Konkurrent rtv Plus. Dahinter liegen Bild am Sonntag, Zeit, Brigitte und Focus relativ gleichauf mit Umsätzen zwischen sieben und acht Millionen Euro.

Ein Blick auf die relativen Veränderungen zeigt, dass die meisten Titel aus der Spitzengruppe sich gegenüber dem Vorjahr steigern. Zur Erinnerung: Damals war von der Politik der sogenannte Lockdown light verkündet worden. Die höchste Wachstumsrate erzielt ein Magazin aus dem Mittelfeld der Top 30: Die Wirtschaftswoche kommt auf ein sattes Plus von rund 58 Prozent (Grafik unten). Hohe Zuwächse melden neben den Prisma-Ausgaben Süd und West insbesondere Vogue mit rund 34 Prozent sowie Die Zeit und ihr Magazin-Supplement mit 28 bzw. 30 Prozent. An der Spitze des Rankings verzeichnet der Spiegel ein Plus von rund 17 Prozent, während der Stern 15 Prozent einbüßt.

Das Abonnement auf den Titel der anzeigenumsatzstärksten Kiosk-Zeitschrift hat seit vielen Jahren der Stern. Auch jetzt liegt er trotz einer spürbaren Einbuße von 11 Prozent nach zehn Monaten in der kumulierten Rechnung mit 73,9 Millionen Euro an der Spitze (Tabelle unten). Allerdings verzeichnen die engsten Verfolger durchweg Zuwächse und können so den Abstand verkürzen: Allen voran sind dies Bild am Sonntag mit 68,8 Millionen Euro und der Spiegel mit 67,6 Millionen Euro. Beide verzeichnen hohe einstellige Zuwachsraten. Brigitte und Zeit können auf den folgenden Plätzen sogar zweistellig zulegen. Weit vor allen frei verkäuflichen Titeln liegt mit 119, 6 Millionen Euro das auflagenstärkste TV-Supplement Prisma, wenn man dessen Regionalausgaben addiert. Wettbewerber rtv Plus rangiert dagegen mit 75,6 Millionen Euro nur recht knapp vor dem Stern.

2021-11-17T19:18:06+01:00 November 17th, 2021|Updates|0 Comments