BLEIBEN SIE AUF DEM LAUFENDEN

Melden Sie sich jetzt beim PZ-Online Newsletter an, um immer auf dem Laufenden zu bleiben.

IVW-Visits Oktober: Verlagsseiten steigern sich um 13 Prozent gegen Vormonat

Die digitalen Angebote der PZ-Verlage verbuchten im Oktober insgesamt 2,86 Milliarden Visits. Das waren 245 Millionen Visits bzw. neun Prozent mehr als im Vorjahr. Noch stärker fiel diesmal allerdings der Zuwachs gegenüber dem Vormonat aus. Die Verlagsangebote erhielten im Oktober 324 Millionen Besuche oder 13 Prozent mehr als im September. Hauptursache dieser Konstellation: Während der September recht nachrichtenarm blieb, brachte der Oktober beträchtliche Aufregung. Man denke nur an den neuen islamistischen Terror, an Kontroversen über neuerliche Coronamaßnahmen und an die Endphase des US-Wahlkampfes.

Das Ranking der meistbesuchten Verlagsangebote (Grafik unten) wird weiter mit großem Vorsprung von Bild.de angeführt. Dahinter folgen wie im Vormonat die Digitalangebote der Nachrichtenmagazine aus Hamburg und München. Wetter.com wird vom vierten Platz durch Welt verdrängt. FAZ.NET und Zeit online ziehen an Transfermarkt.de vorbei. Die Berliner Morgenpost rückt zu Lasten von Heise online in die Top Twenty auf.

Gegenüber dem Vormonat legen die meisten Angebote mit zweistelligen Prozentraten zu (Grafik unten). Wie oben angedeutet, ragen dabei Nachrichtenseiten heraus, seien es regionale wie Berliner Morgenpost und Funke Medien NRW, seien es überregionale wie insbesondere Spiegel, Süddeutsche.de, FAZ.NET und Zeit online. Der deutliche Besuchsrückgang bei Transfermarkt.de hat spezielle saisonale Gründe: Wegen der Coronakrise war die Transferperiode der Fußballprofis ausnahmsweise bis in den September verlängert worden.

Bei den Zuwächsen gegenüber dem Vorjahr (Grafik unten) ragt denn auch neben der Berliner Morgenpost Transfermarkt.de besonders heraus. Unter den überregional ausgerichteten Nachrichtenseiten kann sich FAZ.NET mit einem Plus von rund 61 Prozent exponieren. Zeit online steigert sich um 36 Prozent, Süddeutsche.de um ein Drittel, Welt um gut ein Viertel. Das spektakuläre Plus von 38 Prozent bei Finanzen.net reflektiert den Umstand, dass die pandemiebedingte Volatilität der Aktienkurse viele Anleger elektrisiert und manche erstmals an die Börse gelockt hat.

2020-11-19T14:42:34+01:00 November 13th, 2020|Updates|0 Comments