Fast hätte es zur Tradition werden können, dass im Januar zwei Regionalausgaben von Prisma das Umsatzranking der Zeitschriften, Wochen-/Sonntagszeitungen und Supplements anführen. 2025 und 2024 lagen jedenfalls Prisma Süd und Prisma West klar vorn. In diesem Jahr schiebt sich jedoch Die Zeit zwischen die beiden Supplements (Grafik unten): Prisma Süd und die Hamburger Wochenzeitung liegen nahezu gleichauf mit gut acht Millionen Euro Bruttoanzeigenerlös an der Spitze. Dahinter rangiert Prisma West mit 7,4 Millionen Euro, mit einigem Abstand gefolgt vom Spiegel mit rund 6,0 Millionen, der Bild am Sonntag mit 5,8 Millionen und dem Stern mit 5,4 Millionen Euro. Anders als in der Jahresbilanz platzieren sich im Januar auch die anderen beiden Regionalausgaben des Supplements in der oberen Tabellenhälfte – Prisma Ost auf dem achten und Prisma Nord auf dem zwölften Rang. Insgesamt kommt Prisma auf einen Bruttoanzeigenerlös von 23,9 Millionen Euro.

Der Blick auf die relativen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zeigt, dass immerhin zwei Drittel der Top 30 sich verbessern konnten, während die Werbeeinnahmen über alle Mediengattungen hinweg laut Nielsen stagnierten. Meinungsbildende Titel konnten sich zweistellig steigern – so die Zeit und Focus mit einem Plus von jeweils rund 16 Prozent oder wenigstens moderat zulegen – so Spiegel und Bild am Sonntag mit rund vier bzw. drei Prozent. Erfreuliche Zuwachsraten meldet Nielsen auch für diverse Programmzeitschriften, so für Hörzu mit gut 29 Prozent, für TV Spielfilm plus mit rund 16 Prozent, für TV14 mit 12 Prozent, für TV Digital mit einem Zehntel und TV Movie mit sieben Prozent. Mit einer spektakulären Zuwachsrate von rund 57 Prozent ragt Cosmopolitan heraus, während die 14-täglich erscheinenden Frauenzeitschriften einen eher schwachen Start ins neue Jahr verbuchen. Prisma verzeichnet mit der Nordausgabe ein ansehnliches Plus von rund einem Zehntel, liegt insgesamt aber mit 1,3 Prozent nur leicht über Vorjahr.
