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Die neue Media-Analyse 2017-I steht zur Auswertung bereit

Die Pressemedientranche der neuen Media-Analyse zeigt für die Zeitschriften und Wochenzeitungen insgesamt erfreuliche Ergebnisse. Viele Titel weisen eine stabile oder sogar steigende Reichweite auf. Die Frage, wie dies angesichts der oft rückläufigen Auflagen sein kann, dürfte manche Marktteilnehmer beschäftigen. Eine Erklärungsmöglichkeit gibt es – nicht für den Einzelfall -, wohl aber für die generelle Tendenz zu steigenden Mitleserzahlen: Die Preise der Zeitschriften sind in den letzten Jahren viel stärker gestiegen als die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Damit hat sich die Wertschätzung für Presseprodukte erhöht. Teure Magazine wirft man nach dem Lesen nicht achtlos weg, sondern gibt sie weiter an Freunde, Nachbarn, Arbeitskollegen. Es gibt eine positive Korrelation zwischen der Zahl der Leser pro Exemplar und dem Copypreis einer Zeitschrift.

Nur vier der dreißig reichweitenstärksten Titel büßen in der neuen Media-Analyse gegenüber der Vorstudie Reichweite ein (Grafik unten). Zu den Gewinnern gehören auch die Nachrichtenmagazine sowie Bild am Sonntag. Dass solche Titel in jüngster Zeit mehr Mitleser gefunden haben, mag auch mit der Nachrichtenlage zu tun haben: Wie die Visits der Nachrichtensites im Internet in hohem Maße ereignisgetrieben sind, dürfte auch das Interesse an vertiefender Lektüre parallel zu Terroranschlägen und politischen Turbulenzen gestiegen sein.

Was TV-Programm-Infos angeht, fällt auf, dass die großen Zeitungs-Supplements rtv und Prisma Leser verlieren, während viele Programmzeitschriften zulegen können, darunter auch ein wöchentlicher “Klassiker” wie TV Hören und Sehen.

 

In der Frauen-Zielgruppe (Grafik unten) kann Axel Springers Bild der Frau die Prozentreichweite um 0,8 Punkte steigern und so die Spitzenposition gegen rtv zurückerobern. Auch so unterschiedliche Titel wie Bunte, TV Movie und Spiegel gewinnen deutlich Reichweite hinzu.

 

Die Mitgliederzeitschrift des ADAC erreicht pro Ausgabe fast jeden dritten Mann und ist dem Feld der anderen Spitzentitel damit weit voraus. Den höchsten Zuwachs kann mit 1,3 Prozentpunkten Sport Bild verbuchen. Das reicht, um den Spiegel vom dritten Platz zu verdrängen. Auch die Montagsausgabe des Kicker gewinnt Leser hinzu, der Fußball-EM sei dank. Auf der Verliererseite stehen die Computertitel, PC Welt ausgenommen.

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2017-09-29T15:18:39+00:00 Januar 25th, 2017|Updates|0 Kommentare

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