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Visits im Juni: Wetter.com und Transfermarkt.de legen saisonbedingt stark zu

Die IVW-Daten über Visits im Juni 2017 stehen bei PZ Online zur Auswertung bereit. Insgesamt 99 Angebote aus den Vermarktungsportfolios der Verlage verbuchen 2,18 Milliarden Visits. Das ist eine Steigerung um 29 Millionen oder 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat – und das, obwohl der Juni einen Tag weniger als der Mai hat. Im Vergleich zum Juni 2016 nehmen die Visits um 156 Millionen entsprechend 7,7 Prozent zu. Die mobilen Visits machten vor einem Jahr die Hälfte aller Visits aus, jetzt stellen sie mit 57 Prozent die Mehrheit. Gegen Vormonat wächst ihr Anteil aber nicht mehr; hier ist möglicherweise eine Sättigungsgrenze erreicht.

Auf die Top Twenty (Grafik unten) entfallen 81 Prozent aller Visits und 83 Prozent aller mobilen Visits. Bild.de und Spiegel online liegen wie gewohnt an der Spitze, doch Wetter.com verdrängt Focus online vom dritten Platz. Das Fußballportal Transfermarkt.de, im Mai auf Platz 13 und im April auf Platz 15, klettert hoch auf Platz 10. Einen weiteren Positionswechsel gibt es bei den Nachrichtenseiten: Süddeutsche.de setzt sich wieder vor FAZ.NET.

Bei den Veränderungen gegenüber dem Vormonat (Grafik unten) ragen zwei Angebote heraus, die auch im Mai schon im Aufwind waren. Zum einen: Transfermarkt.de legt noch einmal kräftig um rund 36 Prozent zu. Diskussionen über anstehende Vereinswechsel bewegen wie stets im Frühjahr die Gemüter der Fans. Und zum anderen: Dank all der Grillfeste, Radtouren und sonstigen Outdoor-Aktivitäten, die es im Juni zu organisieren gilt, steigert Wetter.com sich um gut 18 Prozent.

Anders die Nachrichtenseiten: Sie verzeichnen keine großen Sprünge oder verlieren gegen Vormonat sogar ein wenig, nachdem sich die Aufregung über Wahlen in Frankreich und Nordrhein-Westfalen gelegt hat. Einbußen bei Chefkoch, TV Spielfilm und Autobild lassen sich saisonal erklären. Das gilt zum Teil wohl auch bei Finanzen.net. Nach Abschluss der Dividendensaison greift womöglich das Börsianer-Mantra “Sell in May and go away”. Allerdings: Wie weiter unten zu zeigen sein wird, verliert die Seite auch gegen Vorjahr deutlich an Visits.

Bei den Veränderungen gegenüber dem Vorjahr (Grafik unten) ragen drei Angebote heraus, bei denen Sonderfaktoren eine Rolle spielen: Die Welt hat N24 integriert und legt um knapp 29 Prozent zu, Der Westen steigert sich nach Relaunch und Re-Positionierung um 26 Prozent, Heise online gewinnt 23 Prozent, nachdem Geizhals.de in das Angebot integriert wurde. Bei den Nachrichtenseiten dominiert das organische Wachstum: Mit Ausnahme von Spiegel online überschreiten alle Seiten die durchschnittliche Wachstumsrate von 7,7 Prozent.

2017-09-28T12:29:53+00:00 Juli 11th, 2017|Updates|0 Kommentare

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